Freitag, 20. Juli 2012

letzter Tag

Heute ist mein letzter Tag in Wales. Mein Taxi zum Flughafen geht heute Nacht 3:30 Uhr. Das bedeutet: Es wird durch gemacht!´

Danke an alle, die diese Zeit für mich unvergesslich gemacht haben oder mich unterstützt haben:

Kathrin, Christina, David, Karsten, Hadis, Melanie, Melanie, Julia, Katharina, Daniela, Zakie, Teresa, Aida, Marina, Lydia, Ester, Edgar, Pep, Xavi, Jaume, Guillem, Pol, Albert, Paul, Margarethe, Terry, May, Alex, Rhys, Patsy, James, Geoff, Cecily, Rachel, Mama, Papa, Oma, Opa, Markus :)


THANK YOU

Donnerstag, 19. Juli 2012

Abschied II

Ja, heute ist ein Tränchen geflossen. Es hieß Abschied nehmen von der Gastfamilie und den Arbeitskollegen.


Von meiner Gastfamilie ist die Schokolade und die quadratische Karte. Die andere Karte ist von den Arbeitskollegen. Alle haben darin unterschrieben, mit vielen, lieben Wünschen für meine Zukunft.

Alle waren so nett zu mir und ich bin sehr dankbar für alles, was ich hier erleben durfte.

Highlight auf Arbeit:

Meine Cheffin hat mir heute noch ein paar Schätze der Sammlung gezeigt:
  • Ein Buch von Mary Tudor
  • Das älteste gedruckte Buch der Bibliothek von 1475
  • Und ich durfte auch in ein paar Manuscripten blättern, die sogar noch älter waren. Wunderschöne Arbeit!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Das Haus

Ich habe ja schonmal über das britische Badezimmer geschrieben, warum dann also nicht auch über den Rest des Hauses:

Die Zimmer hier sind alle ziemlich klein. Die Küche bildet da vlt. eine Ausnahme, aber in die Schlafzimmer passt meist nicht mehr als ein Bett und ein Schrank und auch die Wohnzimmer stotzen nicht vor Geräumigkeit.

Was (mir) auch zu klein ist, sind die Betten! Das war in beiden Gastfamilien und im Hostel so. Da gucken ja die Füße raus :( oder ich bin einfach nur zu lang. Auch noch klein im Bett sind die Kissen. Die sind hier nur die Hälfte von denen, die ich gewohnt bin und eher schlauchförmig. Als Ausgleich zu den ganzen Kürzungen steht die überdimensional dicke Matratze - da fühlt frau sich wie die Prinzessin auf der Erbse!

Auch abenteuerlich finde ich hier Fenster und Türen. Ich habe noch kein Fenster gesehen, das man normal, ganz weit öffnen kann. Die haben alle so Gelenkstangen und sind nicht ganz zu öffnen und auch recht klein. Und nackt - Gardinen gibt es hier kaum. Und weil es hier irgendwie nur selten Dämmung gibt für Fenster und Türen, schäppert bei einer Brise immer alles schön (danke an den Erfinder der Ohrstöpsel!).

Da ja alles so seine Vor- und Nachteile hat, kommt nach der Kritik noch ein Lob: Ich bin Fan von den Steckdosen hier. Die haben alle einen eigenen An/Aus-Schalter. Das ist eigentlich eine prima Idee!


Neues von der Arbeit:

Einer der Bibliothekare kam letztens zu mir mit einem deutschen Buch. Darin stand eine handgeschriebene Widmung. Das war eine recht alte Schrift mit seltsamem r und d. Ich sollte sauber in Druckbuchstaben aufschreiben, was da steht, damit er das in die Datenbank übernehmen konnte. Ein Wort hat mich etwas herausgefordert, aber ich habe es doch heraus bekommen

"Herrn Schatz Gladstone
als Ausdruck der Verehrung
vom Verl."

Dienstag, 17. Juli 2012

Miau

Meine zweite Gastfamilie hat auch wieder Haustiere. Dieses Mal sind es aber Katzen.



Es sind zwei ziemlich alte Katzen. Die auf dem Bils ist 15 und die andere 16. Sie dürfen nicht ins Haus, darum habe ich bisher noch kein Bild von dem zweiten Gartentiger.

Allgemein sind in GB glaube ich aber Hunde beliebter als Katzen, vor allem Beagles und Terrier.

Montag, 16. Juli 2012

Shopping

Ich gebe hier viel zu viel Geld aus! :-P  Ich habe ja schon zwei mal gepostet, was ich schon so alles erstanden habe (siehe hier). Aber das war noch nicht alles. In Chester kann man wirklich gut einkaufen gehen:



Wir haben hier: Ein T-Shirt und Strümpfe von Primark und einen Ring. Den hatte ich mir noch auf dem Eisteddfod-Festival gekauft.

Sonntag, 15. Juli 2012

Trubel in Chester

Gestern war ich noch ein mal in Chester. Es war herrlich! Das Wetter war super. Vor allem im Gegensatz zu meinem ersten Besuch dort. Und die Stadt war voll! Chester hat eine Pferderennbahn und gestern fand ein Rennen statt. Es waren Massen von Mensch da. Und alle, wirklich alle, waren super aufgetakelt. Die Männer kamen alle in Anzügen, die Frauen in Kleidern und mit Hüten. Auf der Rennbahn haben sie ein Chaos hinterlassen und um 6 Uhr abends torkelten sehr viele schon sehr stark betrunken durch die Gegend. Aber alle hatten Spaß und das hat man gespürt :)

Hier noch ein paar mehr Bilder vom schönen River Dee im Süden der Stadt:


Samstag, 14. Juli 2012

Verkehr

Da bin ich wieder :)

Am Donnerstag hat es so stark geregnet, dass das Wasser im Bus die Wände herunter lief. Der  Zustand dieser Fahrzeuge brachte mich darauf noch einmal über Transportmittel von hier zu schreiben.

Ich habe ja noch nicht so ganz raus gefunden, wie hier die Vorfahrtsregeln sind. Ich glaube sowas wie links vor rechts gibt es hier nicht, dazu noch kaum Verkehrszeichen. Ich würde mir nicht so ganz zutrauen hier zu fahren!
 
Es ist nicht so schlimm wie in Italien, aber die fahren manchmal wie die verrückten. Darum gibt es hier auch wirklich in jeder Straße Blitzer. Naja zumindest wird in jeder Straße (wirklich in jeder) einer angekündigt:



Aber ich glaube nicht, dass sie sich daraus was machen... Die halten und parken auch wo sie wollen. Wie? Bushaltestelle? Mir doch egal. Am Freitag, auf dem Weg zur Arbeit musste mein Bus fast 10 Minuten warten, weil ein LKW gerade einen Pub beliefert hat (Ja das ist eine wichtige Angelegenheit!) und es aber irgendwie nicht eilig hatte. Der Herr hat den Bus und die Schlange auf beiden Seiten gesehen, sich aber davon nicht stören lassen und nur gemächlich weiter gemacht. Irgendwann ging es dann weiter. Alles gut =)

Nur als deutscher Fußgänger lebt man hier etwas gefährlich. Zum einen muss man beim über die Straße gehen zuerst auf die andere Seite achten und zum anderen sucht man die Fußgängerampel vergeblich auf der gegenüberliegenden Seite. Die befindet sich nämlich direkt neben dir auf Brusthöhe:





Okay, hier zwei übereinander, das ist schon Kopfhöhe, aber das war auch Liverpool.

Donnerstag, 12. Juli 2012

AFK

Mein Buch ist schuld! Im Bus, in der Pause, im Bett. Ich lass aber bald wieder von mir hören.

Dienstag, 10. Juli 2012

Geschichte

Gestern war auf Arbeit mal ein ganz anderer Tag als sonst. Die Bibliothek hatte geschlossen, denn es war "Founder's Day". Das heißt es kamen nur geladene Gäste, Freunde der Bibliothek und Residents.

Auf dem Programm stand gemeinsames Mittagessen und Kaffeetr... - Entschuldigung - Teetrinken, sowie eine Lesung. Ich war also nicht mit Archivieren beschäftigt, sondern mit Stühle und Tische hin und her schieben. 80 Leute und ein Kamerateam sollten in den Bibliotheksraum passen. Aber die Herausforderung wurde gemeistert.

Die Vorlesung hielt der Historiker David Cannadine. Und zwar über den Gründer der Bibliothek William Ewart Gladstone und Liberalismus. Zudem wurden drei Freunde der Bibliothek mit einer Auszeichnung geehrt und das gemeinsame Projekt mit der Chester University Re:defining liberalism vorgestellt.

Ich konnte leider nicht zwischendurch mit der Kamera herumspringen. Aber der Tag war für mich insofern sehr interessant, als dass ich mit den verschiedensten Leuten sprechen konnte, u.a. Amerikanern. Der Sprachunterschied ist schon immens. Ach ja, und die Vorlesung war natürlich auch interessant - ging ja schließlich um Geschichte :)

Montag, 9. Juli 2012

Musik

Ich war am Wochenende wieder in Llangollen. Dort fand das 66. internationale Eisteddfor-Musik-Festival statt und schaut euch mal an was für schönes Wetter wir hatten:


Es war so toll. Musik hören, Sonne genießen, Spaß haben. Wir haben uns den Wettbewerb der Männer-Chöre angeschaut. Dabei waren Chöre aus Wales, England, USA, Italien, Südamerika und Deutschland. Hier der deutsche Chor:



Jeder Chor hatte drei Lieder aufgeführt. Die Deutschen sagen als erstes etwas sehr klassisches. Das zweite Lied schien am Anfang eine Ballade zu sein, aber dann trat einer der Sänger hervor, mit einem Weinglas und das Lied ging ab da weiter "Wein erfrischt das Blut". Schade, dass das wohl nicht alle verstanden haben :P

Aber richtig lustig wurde es, als sie alle in ihre Jacketts griffen und diese Mützen heraus holten:




Es war von allen Auftritten der abwechslungsreichste. Und am Ende gewann Deutschland den Wettbewerb. Später am Abend gab es noch einen zweiten Wettbewerb: "Choire of the World". Den haben sie dann auch noch abgeräumt. Haben uns sehr für sie gefreut :)

UUUUND, was darf nicht Fehlen? Getier! :)




Danke an alle, die dabei waren. Es war ein wunderbares Wochenende.

Sonntag, 8. Juli 2012

Literatur

Ich war am Wochenende shoppen. Und habe natürlich auch Beute gemacht. Bei Shopping denken die meisten sicherlich an Klamotten, Schuhe und Accesoirs, aber ich habe mich lieber in den Buchläden herumgetrieben. Das kam dabei heraus:



Jane Austen, Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil). Ein Klassiker also. Ich wollte unbedingt ein englisches Buch kaufen und war zwischen Herr der Ringe und diesem hier hin und her gerissen. Da ich von Herr der Ringe aber lieber eine Ausgabe mit allen Kommentaren und Anhängen haben möchte ist die Entscheidung dann zu Gunsten Janes ausgegangen :)

Und dann habe ich folgendes im Bücherregal stehen sehen: Hier klicken. "MetaMaus" - das ist die Geschichte des Holocaust als Comic mit Mäusen erzählt. Und es stand in der Rubrik "Fiction". Sachen gibt's...

Samstag, 7. Juli 2012

Pink Party


Charity wird in GB ja ganz groß geschrieben. So ziemlich jeder spendet irgendwann mal irgendwas irgendwo, es gibt ein dutzend Charity Shops in jedem Dorf und allgemein viele solcher Vereine in GB, die z.B. auch Partys veranstalten um Geld zu sammeln.

Auf genau so eine Party hat mich meine Gastmutter gestern Abend mitgenommen - sie, zwei ihrer Töchter, ich und die Farbe Pink.

Pink deshalb, weil es eine Geld-Sammel-Aktion für Pink Ribbon war, eine Organisation die Brustkrebspatienten unterstützt.

Spaß haben und dabei noch etwas gutes tun, das ist doch was feines :) Die Party fand in einem edlen Hotel in Chester statt.   Es gab ein Buffet, die verschiedensten Getränke zu kaufen, Aktionen wie Maniküre, Haare schneiden lassen, es gab Verkaufsstände, Live-Musik, eine Versteigerung, Tombola UND einen Karten-Trick-Künstler.

Vor ein paar Wochen habe ich noch mit meinem Vati darüber gesprochen. Es gibt einen Haufen Fernseh-Show, wo Tricks vorgeführt werden. Und ich habe gesagt, ich finde das es erst dann ein guter Trick ist, wenn man ihn live sieht und überrascht wird. So lang ich das im TV sehe, beeindruckt mich das nicht, weil es zusammengeschnitten sein kann, oder das Publikum besteht aus Schauspielern usw. Aber DER "Magier" von gestern Abend, der war wirklich fantastisch! Und ich durfte meine Karte behalten :)


Freitag, 6. Juli 2012

Himmel

"Himmel ist das nicht...", dachte ich mir heute morgen, "das ist Suppe!" Aber zumindest bin ich trocken bis zum Bus gekommen. Das sah schon ganz anders aus, als ich aus dem Bus ausgestiegen bin. Heute hat es so stark geregnet, dass die Tropfen sich durch den Stoff des Regenschirms pressten!

Nicht nur da durch. In der Bibliothek gibt es wohl ein Leck im Dach. Also tröpfelte das Wasser fröhlich im Magazin vor sich hin... Dann hatten wir den ganzen Vormittag Probleme mit dem Internet, da wurden die ganzen Gäste ungeduldig. Und als ob das alles nicht genug wäre gab es dann auch noch einen Feueralarm. Falscher Alarm zum Glück. Ja, das war heute ziemlich chaotisch alles!

Und auf dem Weg von der Arbeit zur Bushaltestelle musste ich über eine Straße, die in die Hauptstraße einmündet. Die Autos standen und warteten und ich wollte zwischen dem zweiten und dritten Auto rüber zur Mittelinsel. Da rollt das zweite Auto zurück O.o Ja, da war ich dann uch wieder wach...

Aber der Bus nach Hause kam mal pünktlich. Das erste Mal! Und da war noch irgendwas... ach ja! Wochenende!! =)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Hunger

Ja, ich habe gerade Hunger. Darum schreibe ich heute, während ich auf das Abendessen warte, über's Essen hier :)

Ich hatte ja eigentlich schon mal über das Essen hier geschrieben. Aber das ist nun schon ein bisschen her und es gibt noch Weiteres zu erzählen. Dieses Mal kommt die Britische Küche auch besser weg!

Wie das nun mal so ist, wenn man ins Ausland reist, man lernt neue Sachen kennen. Bei manchen ist man froh, sie zu Hause nicht mehr sehen zu müssen und manche möchte man am Liebsten mitnehmen. So geht es mir hier mit zwei Sachen, die ich mir jeden Morgen zum Frühstück gönne:

Das wären zum einen die "Weetabix". (Für ein Bild hier klicken.) Ich würde es "Schoko-Frühstücksflocken-Block" nennen. Sie werden wie Cornflakes mit Milch gegessen. Man muss sie aber schnell essen, sonst ist das dann eher ein Brei.

Und das zweite, was ich auf jeden Fall vermissen werde, sind "Crumpets". (Für ein Bild hier klicken.) Die bruzelt man entweder in der Pfanne, oder macht sie im Toaster warm und überstreicht sie dann mit Butter. Das ist eine echte Sünde. Aber was soll's - lecker!

Wenn wir schon beim Toaster sind: Toaster in GB sind Monster. Hier passen in jeden Toaster mindesten vier Scheiben Toast, oder sechs oder mehr. Die Otto-Normal-Verbraucher-zwei-Scheiben-Toaster gibt es scheinbar überhaupt nicht. Ja - sowas fällt mir auf... und faszinier mich :P

Ach, was auch noch voll mein Fall ist, sind die Milchkanister. Bei uns gibt es nur die 1-Liter-Packen. Bei meinem Milchverbrauch, wäre es echt praktisch die Kanister auch in Deutschland zu haben.

Dafür hatte ich eine scheußliche Begegnung mit Saft. Ich habe mir den Saft vorher erst einmal angeschaut. Es war ein Konzentrat und ein Bild darauf abgedruckt in welchem Verhältnis man das mit Wasser mischen soll. Ich hab gleich von vornherein nur halb soviel Saft genommen wie da stand. Das war dann in etwa so durchsichtig wie Apfelschorle, war allerding Orangensaft. Daraus schlussfolgerte ich, dass ich's gefahrlos trinken kann. Also mit Durst einen kräftigen Schluck genommen und ich hätte es am liebsten wieder ausgespuckt! Das war wie Zuckerwasser! Ich frag mich, wer sowas trinken soll *grübel*.

So, Leute, jetzt Essen bitte...

Mittwoch, 4. Juli 2012

deutsch

"You're working fast!", "You are efficient!", "You do very well!"... sagt das nicht mir, sagt das den Arbeitgebern in Deutschland!!

Ja das Bild, das die Briten von den Deutschen haben, haben wir in unserer Gruppe glaube ich zu 100% abgedeckt: effizient, strukturiert, pünktlich. Allerdings auch mit den negativen Aspekten: gestresst und ungeduldig. Stereotypen und Vorurteile müssen ja schließlich irgendwo her kommen.

Aber allgemein scheinen die Briten recht interessiert an Deutschland. Jeder zweite hier erzählt dir ganz stolz, dass er mindesten schon einmal in Deutschland war. Berlin, Hamburg und München werden da am häufigsten genannt. Aber den meisten ist auch Leipzig oder Dresden ein Begriff, was ich wiederum recht überraschend fand.

Sie mögen unser Bier, die Weihnachtsmärkte* und offensichtlich auch deutsche Autos. Davon fahren hier einige herum, allen voran BMW. Guter Geschmack würde ich sagen :+P



* Da hatte ich mit meinem Gastgeschenk auch ins Schwarze getroffen. Ich hatte einen Teelichthalter mit einem Bild von Robert Schuhmann und einen Miniaturschwibbogen. Beim Begrüßungsgespräch mit Tee und Gebäck erzählte der Gastvater, dass er gern klassische Musik hört und die deutschen Weihnachtsmärkte so mochte - und da war er da: Der perfekte Moment für mein Gastgeschenk *juhu*

Dienstag, 3. Juli 2012

typisch Frau

Aaaahhhh!!!! Ich verzweifle hier noch... wegen meiner Haare! Ich bin ja sonst nicht so, aber zur Zeit stört mich das hier echt. Darum heute ein Post zum Thema britisches Badezimmer :-P

Das fängt nämlich schon bei der Dusche. Die haben's hier nämlich nicht so mit simplen Duschen. Da hängen irgendwelche Geräte in der Duschkabine, bei denen du irgendwelche Knöpfe drücken musst und dann fließt das bestellte Wasser. Naja, nicht ganz, es plätschert mehr oder weniger. Und das ist auch mein Problem, ich bekomme bei dem Wasserdruck die Spülung nicht aus den Haaren raus. Also weglassen *ningel* (Tina Ju - dir sollte das bekannt vorkommen...)

Was in der Dusche zu wenig, das ist in der Toilette zu viel. So etwas wie ein Spülstopp gibt's hier auch in keiner Toilette. Nix mit Sparsamkeit, sind ja schließlich nicht in Schottland. Wobei, beim Papier wird schon gespart - das ist so dünn, dass man durch gucken kann.

Ach und was auch fehlt ist der Spiegel über dem Waschbecken. Das ist verwirrend, wenn man das anders gewohnt ist. Hier schaut man beim Hände waschen meist zum Fenster raus, oder an die Wand.

Die erste Begegnung mit der Badbeleuchtung war hier auch von der seltsamen Art. Ich bin mit meinen ganzen Sachen bepackt ins Bad und hab an die üblich verdächtigen Stellen gegriffen um nach dem Lichtschalter zu suchen. Nichts. Bin raus, habe dort geguckt ob es Lichtschalter gibt. Gab es, nur nicht für's Bad. Bin wieder rein um mich nochmal zu überzeugen, dass ich nichts übersehen habe. Letztendlich bin ich verzweifelt zurück ins Zimmer gerannt: "Kathrin! Weißt du wie man im Bad das Licht anmacht?" (Kam mir schon komisch vor so etwas simples zu fragen...) "Ja, zieh an der Leine!" Ich dachte mir: "Aahh, ja - Leine." Und tatsächlich, da hing eine von der Decke, ich zog daran und es wurde Licht. (Hab gleich noch zwei mal dran gezogen, weil das so toll klickt!)

So das war es mit diesem unglaublich spannenden Thema für heute. Bye bye :)

Montag, 2. Juli 2012

Kurz

Dieses Mal gibt es nur eine kurze Statusmeldung.

Heute auf Arbeit:

  • Ich durfte die Daten von den Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen in die "Datenbank" eintragen. War eigentlich nur eine Excel-Tabelle :P
  • Und solltet ihr jemals daran gedacht haben, der Nachwelt etwas zu hinterlassen, tut den armen Archivisten bitte den Gefallen und schreibt leserlich!

Sonntag, 1. Juli 2012

Fauler Sonntag

Drei Wochen liegen hinter mir und in noch mal drei Wochen bin ich wieder zu Hause. Das fühlt sich aber alles wie eine Ewigkeit an, weil so viele neue Eindrücke auf mich einprasseln. Deshalb habe ich heute mal einen ganz ruhigen Sonntag mit DVD-Gucken im Bett verbracht. Als dann aber am Nachmittag die Sonne raus kam, hat es mich für ein Stündchen raus in den Park, der direkt gegenüber vom Haus ist, gezogen. Wie immer mit der Kamera:





Danke an Piru und David für die Kommentare. Schön, dass das jetzt funktioniert :)

Samstag, 30. Juni 2012

Mold

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende ja auch wieder in einer anderen Stadt verbringen, aber die Gegend hier ist so ländlich, alles liegt weit auseinander und die Busverbindungen, besonders am Sonntag, sind sehr bescheiden. Aber heute war schönes Wetter:



Und da habe ich mich die 2,1 Meilen zu Fuß aufgemacht ins Stadtzentrum um mir die Stadt, in der ich untergebracht bin mal an zu schauen. Das ist Mold:



Solltet ihr irgendwann mal irgendwo aufwachen, ohne zu wissen wo ihr seid und die Stadt in der ihr euch befindet besteht nur aus Friseurensalons und Pubs, dann seid ihr mit Sicherheit in Wales ;)


 Die Kirche von Mold.


Und das Haus in dem ich untergebracht bin. Diese Wipfel die da an der Dachrinne hängen, gibt es hier auch auf jedem zweiten Grundstück irgendwo.

Freitag, 29. Juni 2012

Altes

Neues von der Arbeit:

  • Heute das erste Mal am Auskunftstisch gesessen und ich konnte helfen. Eine gute Tat für heute :)
  • Ich bin jetzt auch noch für die Luftentfeuchter verantwortlich.
  • Und jetzt kommt was ganz Unschönes: Ich musste heute Sachen wegwerfen >.< aus einer Bibliothek ... das waren tausende Zeitschriften (nein, keine Übertreibung) ... das tat nicht nur im Rücken weh *seufz*
Aber von der ältesten Zeitschrift habe ich die erste Ausgabe, die da war behalten:


Vom 10. Oktober 1942. Es ist schon spannend eine Zeitschrift aus der Zeit aus dem Ausland zu lesen, das konnte ich einfach nicht weg hauen!

Allerdings bracht mich das auch auf mein heutiges Post-Thema: Alte Sachen. Ich finde es toll, wie hier mit alten Gebäuden umgegangen wird.

Zum Beispiel Dinas Brân. Diese uralte Ruine stehet da einfach rum. Nicht abgesperrt (wie das sicherlich in Deutschland der Fall gewesen wäre), es kostet keinen Eintritt hin zu kommen und das obwohl der Weg ausgeschildert ist und dort Infotafeln stehen und die Schafe tummeln sich dort rum, als wäre nix.

Man fühlt sich irgendwie nicht mehr so weit weg von der Geschichte, wenn alles frei zugänglich ist. So wie es auch im Conwy Castle war. Da gab es eigentlich keinen Bereich der Burg, der nicht zu besichtigen war.

Ein weiteres Beispiel ist diese Ruine mitten in Liverpool. Schaut von vorn nicht aus wie eine Ruine, aber das eigentliche Schiff ist komplett weggebomt. Es stehen nur noch die Außenwände. Es ist aber nicht abgesperrt oder so, nein. Darin ist ein Jugendclub. Als wir es uns angeschaut haben, hallte Musik aus der Ruine und man hörte viele Menschen darin. Es ist einfach toll, dass das was da ist auch genutzt wird.


Und hier kommt mein absoluter Favorit. Ich weiß nicht ob man es so gut erkennen kann auf dem Bild.


Ein Café in einer Kirche. Und das ist hier nichts ungewöhnliches. Wenn keine Messe ist, werden hier günstig Getränke und Snacks verkauft. Das kommt ärmeren Menschen und der Kirche selbst zu Gute. In der Kathedrale in Liverpool war eine Ausstellung, Platz genug bietet sie ja. Und auch die Kapelle bei uns in der Bibliothek wird als Konferenzraum oder Lesungssaal benutzt, wenn nötig. Es besteht einfach keine Scheu davor sakrale Bauten auch wirklich zu nutzen, es findet Leben darin statt und nicht bloß erdrückendes Schweigen, wie wir es kennen.

Nutzen, was da ist. Find ich toll :)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Schilder

So, heute wird weiter gelästert. Ich lasse mich über Schilder aus. Kommen wir als erstes noch mal zum Busfahren. Ich hatte gestern ja schon von einigen Hindernissen berichtet. Eines kommt noch hinzu. Finde mal die Bushaltestelle! Die Schilder sind winzig (vlt. 20x30 cm) und farblich unauffällig, dazu auch gern mal noch im Gebüsch versteckt.

Allgemein sind sie hier seeeehr sparsam mit Straßenschildern. Kein Schilderwald wie bei uns. Aber ehrlich, das verwirrt! Nicht jede Straße hat ein Schild, woher also wissen wo du bist? Und wenn sie mal ein Schild haben, dann ist das auch klein und versteckt! Die meisten sind gerade mal auf Kniehöhe. Die Briten müssen ja durchdrehen, wenn sie nach Deutschland kommen!

So und nu mal wieder ein paar Bilder:


Das hing in einem der Clubs in Liverpool. Extra für Oje geschossen ^^

Die hatten da so eine Wand voller Schilder. Hier noch zwei weitere:



So schlecht war es dort gar nicht!


Na gut, das könnte teilweise gestimmt haben.


Jetzt wird es etwas kurios:


Den Briten muss man also sagen, dass sie nicht in ein brennendes Haus rennen sollten...


Und mein Favorit:



"Elderly people"  - es gibt hier WIRKLICH ein Verkehrsschild für alte Leute!!

Mittwoch, 27. Juni 2012

Busse

Mein größtes Abenteuer bisher: Bus fahren. An meinem ersten Tag ging ja noch alles gut. Zu gut! Meine Gasteltern haben mir erzählt, dass in so ländlichen Gegenden wie hier, der Bus auch gern mal zu früh kommt. Also hab ich mich gestern vorsichtshalber 10 Minuten eher an die Bushaltestelle gestellt und brav gewartet. Und gewartet. Und gewartet. ... Joa, nach 20 Minuten habe ich dann die Hoffnung aufgegeben, dass der noch kommt. Da sprach mich eine Frau von der gegenüber liegenden Haltestelle an, es könne manchmal passieren, dass die einfach nicht kommen, aber wenn ich Glück habe, käme der nächste dann vlt. etwas eher. Naja, gut. Wann kommt der nächste? Gucken: Hm, in 20 Minuten. Was solls, vlt. kommt er ja wirklich eher. NEIN, natürlich nicht. Der hat natürlich auch nochmal 5 Minuten Verspätung *arg*

Nächste Hürde für den gemeinen deutschen Busfahrer: Du stehst allein an der BUS(!)haltestelle. Du machst nichts, außer den Bus angucken. Was passiert? In Deutschland hält der Bus jetzt natürlich. In Großbritannien, was sonst, fährt er vorbei (stimmt's David?!) Also was hat man verkehrt gemacht? Obwohl du an der Haltestelle stehst und den Bus anstarrst, gib ja auf alle Fälle ein Handzeichen! Sonst denken die, du stehst da nur so zum Vergnügen rum...

Aller guten Dinge sind natürlich drei: Hast du es dann endlich mal in den Bus geschafft, musst du natürlich auch irgendwo wieder aussteigen. Aber wo? Als würde es nicht schon reichen, dass hier alle Namen auf Walisisch sind und hier eigentlich jede Ecke und jedes Haus gleich aussieht. Nein! Die Haltestellenanzeige/-ansage, die man aus deutschen Bussen und Bahnen gewohnt ist, gibt es hier nicht. Als Neuling musst du hier raten. Das ging mir gestern so. Auf der Heimreise kam mein Bus auch wieder nicht. Ich bin dann einfach in eine andere Linie eingestiegen und musste schätzen, wann ich den Stopper zu drücken habe. Das war dann eine Stelle zu spät, ich bin dann auch noch in die falsche Richtung gelaufen. Aber irgendwie habe ich es dann doch noch nach Hause geschafft.

Wie ihr seht, Busfahren ist wirklich abenteuerlich. Heute morgen war ich dann froh, dass der Bus nur 10 Minuten Verspätung hatte. Als die Haltestelle nahte, habe ich mich schonmal an die Tür gestellt. Dann ging sie auf und ich wollte schnell rausspringen, als ich merkte: Hey, der Bus fährt noch! Das sehen die also auch nicht so eng. Fahren mit offenen Türen? Egal.

Zwei Sachen gefallen mir hier am Busfahren aber besser als zu Hause. Zum einen halten hier alle strikt das Prinzip ein, erst alle raus, dann die neuen Fahrgäste rein. Hier steht also keine Omi erstmal 5 Minuten direkt vor der Tür herum und es stürmen auch keine Schulkinder ohne Rücksicht auf Verluste in den Bus rein. Zum anderen gibt es in jedem Bus so einen Behälter für alte Fahrtickets - wie umweltfreundlich.

Ich mag dann aber doch lieber die deutschen Zustände, vor allem, weil die öffentlichen Verkehrsmittel hier so ungemein teuer sind. Mein Monatsticket hat 63 Pfund gekostet!


Hier nun noch das Neuste von der Arbeit:
  • Ich muss jeden Tag das Back-up-Tape des Server wechseln (jetzt noch wichtiger fühl).
  • Wurde heute eingewiesen in die Buchrücknahme. Alles ohne Computer - was für eine Schreibarbeit...
  • Und das Highlight heute: Ich habe ein Buch von 1554 gefunden. Bin fast umgefallen vor Aufregung *seufz*

Dienstag, 26. Juni 2012

Hawarden

Gestern war mein erster Arbeitstag. Für vier Wochen hab ich ein Praktikum in der Gladstone Library. Hier ein paar Bilder:


Eingang - rechts daneben ist eine Kirche.


Ein Denkmal des Gründers und Namengebers.


Das Hauptgebäude. 


Mein aktueller Arbeitsplatz.

Ach ja: Hawarden liegt in Wales, was sagt uns das? ... Es wird nicht ausgesprochen, wie es geschrieben wird, sondern: Harden. Ähm ja...

Die Leute sind bisher alle sehr nett. Es gibt freien Internet-Zugang, ich arbeite an meinem eigenen Laptop und das Beste: Es gibt Tee und total leckeres, warmes Mittagessen kostenlos!

Meine Aufgaben:
  • Morgens und Nachmittags Temperatur und Luftfeuchtigkeit überall überprüfen und notieren.
  • Mich richtig wichtig fühlen, weil ich deswegen mit einer Menge wichtiger Schlüssel herum laufe!*
  • (Habe ich noch nicht gemacht, aber kommt noch:) Den Auskunftsschalter besetzen.
  • Und meine Hauptaufgabe bisher ist Archivarbeit.

Bei der Archivarbeit geht es um den Nachlass eines 2010 verstorbenen Theologen. Alle seine Schriften müssen sortiert und aufgelistet werden. Eine Vorsortierung wurde schon vorgenommen und ich kümmere mich nun um die genaue Auflistung des Bereiches Keltisches Christentum. Das wird für die meisten nicht sehr spannend klingen, aber ich fühle mich wie in mein Studium zurück versetzt und das hat mir auch Spaß gemacht :)

* Alle Bücherfreunde dürfen jetzt neidisch werden: Ich habe Zugang zu den weggeschlossenen Büchern. Ich hatte Bücher in der Hand von 1630!!! Es war so aufregend. Ein Buch fand ich besonders interessant. Ein deutsches Wörterbuch. Ich glaube ich kannte gerade mal die Hälfte der Wörter darin. Wie die Sprache sich so verändert... :)

Montag, 25. Juni 2012

Umzug

Am Wochenende bin ich umgezogen von Llangollen nach Mold. Das liegt ungefähr 40 Minuten Autofahrt entfernt und nahe Chester. Die neue Gastfamilie hat mich herzlich aufgenommen. Heute möchte ich euch mein Zimmer zeigen. Hier werde ich die nächsten vier Wochen verbringen:


Die Sicht auf das Bett von der Tür aus,


vom Bett auf den Schreibtisch hinter der Tür,



vom Bett auf den Fernseher (!)


und aus dem Fenster raus.


Also mir gefällt es sehr. Zum Glück ist Violett meine Farbe, sonst hätte ich es in dem Zimmer recht schwer, zum Beispiel, wenn alles Pink wäre *grusel*

Sonntag, 24. Juni 2012

Zwischenstand

Genau zwei Wochen sind nun um. Das ist ein Drittel der Zeit. Aber ich habe nun schon die Hälfte meines Geldes ausgegeben! Das meiste für Unternehmungen. Gekauft habe ich bisher das:


Eine Flagge von Wales, Ein Stoffrest aus einem wirklich süßen Laden in Chester, ein Pulli aus dem Charity-Shop und ein Lesezeichen vom Souvenier-Shop in Conwy Castle. Noch auf der Liste sind: Englische Bücher und Winegum.


Ich war heute auch in der Bank, sie haben mir alle meine 50-Pfund-Noten in kleinere umgetauscht. Wobei die angestellte wirklich schockiert war, als sie mein Anliegen hörte. Sie holte ihren Chef und der hat jeden einzelnen Schein zehn mal umgedreht und überprüft. Ich hab mich schon gefühlt wie ein Schwerverbrecher :D

Samstag, 23. Juni 2012

Abschied

Gestern war es soweit. Es hieß Abschied nehmen. Von den Leuten, mit denen ich die letzten 2 Wochen verbracht habe. Es war so ein toller Abend! Essen beim Italiener, Fußball gucken (Sieg!) im ersten Pub und Live-Musik im zweiten. Und das beste: Unsere "fancy dresses". Eine Mischung aus Fasching und Bad-Taste-Party. Es war herrlich wie alle aussahen. Die Bilder sind zu verrückt um sie im Blog zu veröffentlichen, sorry. Aber danke an all die lieben Leute mit denen ich gestern Abend feiern durfte. Ich werde euch vermissen und freue mich schon jetzt euch wieder zu sehen!

Wen ich auch vermissen werde, ist dieser kleine Kerl hier:


Mitch - Hund meiner Gastfamilie.


Der hat sich jedes Mal wie blöd gefreut, wenn wir heim kamen! Er hat uns immer begrüßt, rannte um uns herum und wedelte mit dem Schwanz. So ein niedlicher Hund!


Das war mein erster Post, den ich nicht vor Mitternacht geschafft habe. Ich hatte vorher leider kein Internet - passiert.

Freitag, 22. Juni 2012

Britisches II

Wir bekommen hier ja die Nachwirkungen des 60. Thronjubiläums der Queen mit. Sie haben ja alles mögliche zu diesem Anlass hergestellt. Tassen, Teller, Tücher uvm. Nu schaut mal hier:


Die m&m's-Jubiläums-Edition.


Die Briten sind schon verrückt :P Zum Glück haben's die in Wales nicht ganz so arg mit der Queen. Gestern habe ich auch in der Zeitung gelesen, dass die Briten es wirklich unmöglich finden, dass auf dem EU-Führerschein die EU-Flagge (in Großbritannien mit UK drauf) abgebildet ist und NICHT ihr geliebter Union Jack. Ganz großes Thema unter den Politikern hier gerade. Hach - welch große Probleme es doch in der Welt gibt!

Mir sind auch noch weitere Eigenarten der Briten aufgefallen. Wir waren hier schon ein paar mal essen. Und den Deutschen, wie den Spaniern ist aufgefallen, dass es hier so gut wie nie Servietten gibt. Und die in deutschen Küchen obligatorische Küchenrolle findet hier auch keinen Absatz.

Ein weiterer Unterschied zu Deutschen ist das "home sweet home". So sweet ist das gar nicht. Irgendwie legt man hier nicht so großen Wert darauf, dass alles ordentlich (ja typisch deutsch) und gemütlich ist. Das Heim ist eher nur zum Schlafen da. Sich darum kümmern? Nee, lieber leben!

Und die letzte Eigenheit bringt mich so langsam in Schwierigkeiten. Ich habe schon in Deutschland genügend Geld in Pfund umgetauscht, damit ich hier nichts abheben und Gebühren zahlen muss. Und damit die Geldbörse nicht zu fett wird habe ich natürlich gesagt, möglichst nicht so viele Scheine. Also gab es den Großteil in Fünfzigern. Tja, Pech gehabt! Es ist hier vollkommen unüblich mit 50-Pfund-Noten zu bezahlen, die nimmt keiner! Ich muss also wirklich dann bald zur Bank und die ganzen Scheine umtauschen. Eine der Lehrerinnen erklärte mir, dass wenn Briten solch einen Schein sehen, davon ausgehen, dass er gefälscht ist... Hey, ich bin doch aber vertrauenswürdig! ^^

Donnerstag, 21. Juni 2012

Conwy

Gestern war wieder unterrichtsfreier Tag und es ging auf nach Conwy. Es war fantastisch. Wir hatten eine wirklich interessante Tour durch Conwy Castle. Was damals schon so alles bei der Architektur beachtet wurde ist beeindruckend!


Hier der Blick vom höhsten Turm auf die Burg.


Und das Innere der Burg.


Cowny ist eine Hafenstadt.


UK + Hafenstadt = Fish & Chips essen natürlich!


Auf dem Rückweg sind wir durch Snowdonia gefahren - eine atemberaubende Landschaft.


Und endlich einen von denen erwischt!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Aquaeduct

Gestern habe wir uns das Aquädukt angeschaut. Im gestrigen Post hatte ich ja erzählt, dass wir die ganze Zeit zwischen Kanal und River Dee lang gelaufen sind. Das Aquädukt ist quasi der Punkt, an dem sich genau diese beiden kreuzen. Wir sind mit dem Bus hingefahren, haben uns dort umgesehen und sind dann die 4 Meilen den Kanal entlang zurück nach Llangollen gelaufen.


Durch die ganzen Kanäle, also auch über das Aquädukt, kann man mit Booten fahren.


Das Aquädukt führt über den River Dee, von dem ich schon im Chester-Post geschrieben hatte.


Blick von unten, 37 m hoch.


Das ist der Heimweg. Immer den Kanal entlang. Er führt genau am Haus unserer Gastfamilie entlang.


Hier sieht man Dinas Brân, wo wir am ersten Tag hin gewandert sind.


Und das ist noch einmal Llangollen vom Kanal aus gesehen.


Last but not least: Enten! Die sind echt frech hier :)