Samstag, 30. Juni 2012

Mold

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende ja auch wieder in einer anderen Stadt verbringen, aber die Gegend hier ist so ländlich, alles liegt weit auseinander und die Busverbindungen, besonders am Sonntag, sind sehr bescheiden. Aber heute war schönes Wetter:



Und da habe ich mich die 2,1 Meilen zu Fuß aufgemacht ins Stadtzentrum um mir die Stadt, in der ich untergebracht bin mal an zu schauen. Das ist Mold:



Solltet ihr irgendwann mal irgendwo aufwachen, ohne zu wissen wo ihr seid und die Stadt in der ihr euch befindet besteht nur aus Friseurensalons und Pubs, dann seid ihr mit Sicherheit in Wales ;)


 Die Kirche von Mold.


Und das Haus in dem ich untergebracht bin. Diese Wipfel die da an der Dachrinne hängen, gibt es hier auch auf jedem zweiten Grundstück irgendwo.

Freitag, 29. Juni 2012

Altes

Neues von der Arbeit:

  • Heute das erste Mal am Auskunftstisch gesessen und ich konnte helfen. Eine gute Tat für heute :)
  • Ich bin jetzt auch noch für die Luftentfeuchter verantwortlich.
  • Und jetzt kommt was ganz Unschönes: Ich musste heute Sachen wegwerfen >.< aus einer Bibliothek ... das waren tausende Zeitschriften (nein, keine Übertreibung) ... das tat nicht nur im Rücken weh *seufz*
Aber von der ältesten Zeitschrift habe ich die erste Ausgabe, die da war behalten:


Vom 10. Oktober 1942. Es ist schon spannend eine Zeitschrift aus der Zeit aus dem Ausland zu lesen, das konnte ich einfach nicht weg hauen!

Allerdings bracht mich das auch auf mein heutiges Post-Thema: Alte Sachen. Ich finde es toll, wie hier mit alten Gebäuden umgegangen wird.

Zum Beispiel Dinas Brân. Diese uralte Ruine stehet da einfach rum. Nicht abgesperrt (wie das sicherlich in Deutschland der Fall gewesen wäre), es kostet keinen Eintritt hin zu kommen und das obwohl der Weg ausgeschildert ist und dort Infotafeln stehen und die Schafe tummeln sich dort rum, als wäre nix.

Man fühlt sich irgendwie nicht mehr so weit weg von der Geschichte, wenn alles frei zugänglich ist. So wie es auch im Conwy Castle war. Da gab es eigentlich keinen Bereich der Burg, der nicht zu besichtigen war.

Ein weiteres Beispiel ist diese Ruine mitten in Liverpool. Schaut von vorn nicht aus wie eine Ruine, aber das eigentliche Schiff ist komplett weggebomt. Es stehen nur noch die Außenwände. Es ist aber nicht abgesperrt oder so, nein. Darin ist ein Jugendclub. Als wir es uns angeschaut haben, hallte Musik aus der Ruine und man hörte viele Menschen darin. Es ist einfach toll, dass das was da ist auch genutzt wird.


Und hier kommt mein absoluter Favorit. Ich weiß nicht ob man es so gut erkennen kann auf dem Bild.


Ein Café in einer Kirche. Und das ist hier nichts ungewöhnliches. Wenn keine Messe ist, werden hier günstig Getränke und Snacks verkauft. Das kommt ärmeren Menschen und der Kirche selbst zu Gute. In der Kathedrale in Liverpool war eine Ausstellung, Platz genug bietet sie ja. Und auch die Kapelle bei uns in der Bibliothek wird als Konferenzraum oder Lesungssaal benutzt, wenn nötig. Es besteht einfach keine Scheu davor sakrale Bauten auch wirklich zu nutzen, es findet Leben darin statt und nicht bloß erdrückendes Schweigen, wie wir es kennen.

Nutzen, was da ist. Find ich toll :)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Schilder

So, heute wird weiter gelästert. Ich lasse mich über Schilder aus. Kommen wir als erstes noch mal zum Busfahren. Ich hatte gestern ja schon von einigen Hindernissen berichtet. Eines kommt noch hinzu. Finde mal die Bushaltestelle! Die Schilder sind winzig (vlt. 20x30 cm) und farblich unauffällig, dazu auch gern mal noch im Gebüsch versteckt.

Allgemein sind sie hier seeeehr sparsam mit Straßenschildern. Kein Schilderwald wie bei uns. Aber ehrlich, das verwirrt! Nicht jede Straße hat ein Schild, woher also wissen wo du bist? Und wenn sie mal ein Schild haben, dann ist das auch klein und versteckt! Die meisten sind gerade mal auf Kniehöhe. Die Briten müssen ja durchdrehen, wenn sie nach Deutschland kommen!

So und nu mal wieder ein paar Bilder:


Das hing in einem der Clubs in Liverpool. Extra für Oje geschossen ^^

Die hatten da so eine Wand voller Schilder. Hier noch zwei weitere:



So schlecht war es dort gar nicht!


Na gut, das könnte teilweise gestimmt haben.


Jetzt wird es etwas kurios:


Den Briten muss man also sagen, dass sie nicht in ein brennendes Haus rennen sollten...


Und mein Favorit:



"Elderly people"  - es gibt hier WIRKLICH ein Verkehrsschild für alte Leute!!

Mittwoch, 27. Juni 2012

Busse

Mein größtes Abenteuer bisher: Bus fahren. An meinem ersten Tag ging ja noch alles gut. Zu gut! Meine Gasteltern haben mir erzählt, dass in so ländlichen Gegenden wie hier, der Bus auch gern mal zu früh kommt. Also hab ich mich gestern vorsichtshalber 10 Minuten eher an die Bushaltestelle gestellt und brav gewartet. Und gewartet. Und gewartet. ... Joa, nach 20 Minuten habe ich dann die Hoffnung aufgegeben, dass der noch kommt. Da sprach mich eine Frau von der gegenüber liegenden Haltestelle an, es könne manchmal passieren, dass die einfach nicht kommen, aber wenn ich Glück habe, käme der nächste dann vlt. etwas eher. Naja, gut. Wann kommt der nächste? Gucken: Hm, in 20 Minuten. Was solls, vlt. kommt er ja wirklich eher. NEIN, natürlich nicht. Der hat natürlich auch nochmal 5 Minuten Verspätung *arg*

Nächste Hürde für den gemeinen deutschen Busfahrer: Du stehst allein an der BUS(!)haltestelle. Du machst nichts, außer den Bus angucken. Was passiert? In Deutschland hält der Bus jetzt natürlich. In Großbritannien, was sonst, fährt er vorbei (stimmt's David?!) Also was hat man verkehrt gemacht? Obwohl du an der Haltestelle stehst und den Bus anstarrst, gib ja auf alle Fälle ein Handzeichen! Sonst denken die, du stehst da nur so zum Vergnügen rum...

Aller guten Dinge sind natürlich drei: Hast du es dann endlich mal in den Bus geschafft, musst du natürlich auch irgendwo wieder aussteigen. Aber wo? Als würde es nicht schon reichen, dass hier alle Namen auf Walisisch sind und hier eigentlich jede Ecke und jedes Haus gleich aussieht. Nein! Die Haltestellenanzeige/-ansage, die man aus deutschen Bussen und Bahnen gewohnt ist, gibt es hier nicht. Als Neuling musst du hier raten. Das ging mir gestern so. Auf der Heimreise kam mein Bus auch wieder nicht. Ich bin dann einfach in eine andere Linie eingestiegen und musste schätzen, wann ich den Stopper zu drücken habe. Das war dann eine Stelle zu spät, ich bin dann auch noch in die falsche Richtung gelaufen. Aber irgendwie habe ich es dann doch noch nach Hause geschafft.

Wie ihr seht, Busfahren ist wirklich abenteuerlich. Heute morgen war ich dann froh, dass der Bus nur 10 Minuten Verspätung hatte. Als die Haltestelle nahte, habe ich mich schonmal an die Tür gestellt. Dann ging sie auf und ich wollte schnell rausspringen, als ich merkte: Hey, der Bus fährt noch! Das sehen die also auch nicht so eng. Fahren mit offenen Türen? Egal.

Zwei Sachen gefallen mir hier am Busfahren aber besser als zu Hause. Zum einen halten hier alle strikt das Prinzip ein, erst alle raus, dann die neuen Fahrgäste rein. Hier steht also keine Omi erstmal 5 Minuten direkt vor der Tür herum und es stürmen auch keine Schulkinder ohne Rücksicht auf Verluste in den Bus rein. Zum anderen gibt es in jedem Bus so einen Behälter für alte Fahrtickets - wie umweltfreundlich.

Ich mag dann aber doch lieber die deutschen Zustände, vor allem, weil die öffentlichen Verkehrsmittel hier so ungemein teuer sind. Mein Monatsticket hat 63 Pfund gekostet!


Hier nun noch das Neuste von der Arbeit:
  • Ich muss jeden Tag das Back-up-Tape des Server wechseln (jetzt noch wichtiger fühl).
  • Wurde heute eingewiesen in die Buchrücknahme. Alles ohne Computer - was für eine Schreibarbeit...
  • Und das Highlight heute: Ich habe ein Buch von 1554 gefunden. Bin fast umgefallen vor Aufregung *seufz*

Dienstag, 26. Juni 2012

Hawarden

Gestern war mein erster Arbeitstag. Für vier Wochen hab ich ein Praktikum in der Gladstone Library. Hier ein paar Bilder:


Eingang - rechts daneben ist eine Kirche.


Ein Denkmal des Gründers und Namengebers.


Das Hauptgebäude. 


Mein aktueller Arbeitsplatz.

Ach ja: Hawarden liegt in Wales, was sagt uns das? ... Es wird nicht ausgesprochen, wie es geschrieben wird, sondern: Harden. Ähm ja...

Die Leute sind bisher alle sehr nett. Es gibt freien Internet-Zugang, ich arbeite an meinem eigenen Laptop und das Beste: Es gibt Tee und total leckeres, warmes Mittagessen kostenlos!

Meine Aufgaben:
  • Morgens und Nachmittags Temperatur und Luftfeuchtigkeit überall überprüfen und notieren.
  • Mich richtig wichtig fühlen, weil ich deswegen mit einer Menge wichtiger Schlüssel herum laufe!*
  • (Habe ich noch nicht gemacht, aber kommt noch:) Den Auskunftsschalter besetzen.
  • Und meine Hauptaufgabe bisher ist Archivarbeit.

Bei der Archivarbeit geht es um den Nachlass eines 2010 verstorbenen Theologen. Alle seine Schriften müssen sortiert und aufgelistet werden. Eine Vorsortierung wurde schon vorgenommen und ich kümmere mich nun um die genaue Auflistung des Bereiches Keltisches Christentum. Das wird für die meisten nicht sehr spannend klingen, aber ich fühle mich wie in mein Studium zurück versetzt und das hat mir auch Spaß gemacht :)

* Alle Bücherfreunde dürfen jetzt neidisch werden: Ich habe Zugang zu den weggeschlossenen Büchern. Ich hatte Bücher in der Hand von 1630!!! Es war so aufregend. Ein Buch fand ich besonders interessant. Ein deutsches Wörterbuch. Ich glaube ich kannte gerade mal die Hälfte der Wörter darin. Wie die Sprache sich so verändert... :)

Montag, 25. Juni 2012

Umzug

Am Wochenende bin ich umgezogen von Llangollen nach Mold. Das liegt ungefähr 40 Minuten Autofahrt entfernt und nahe Chester. Die neue Gastfamilie hat mich herzlich aufgenommen. Heute möchte ich euch mein Zimmer zeigen. Hier werde ich die nächsten vier Wochen verbringen:


Die Sicht auf das Bett von der Tür aus,


vom Bett auf den Schreibtisch hinter der Tür,



vom Bett auf den Fernseher (!)


und aus dem Fenster raus.


Also mir gefällt es sehr. Zum Glück ist Violett meine Farbe, sonst hätte ich es in dem Zimmer recht schwer, zum Beispiel, wenn alles Pink wäre *grusel*

Sonntag, 24. Juni 2012

Zwischenstand

Genau zwei Wochen sind nun um. Das ist ein Drittel der Zeit. Aber ich habe nun schon die Hälfte meines Geldes ausgegeben! Das meiste für Unternehmungen. Gekauft habe ich bisher das:


Eine Flagge von Wales, Ein Stoffrest aus einem wirklich süßen Laden in Chester, ein Pulli aus dem Charity-Shop und ein Lesezeichen vom Souvenier-Shop in Conwy Castle. Noch auf der Liste sind: Englische Bücher und Winegum.


Ich war heute auch in der Bank, sie haben mir alle meine 50-Pfund-Noten in kleinere umgetauscht. Wobei die angestellte wirklich schockiert war, als sie mein Anliegen hörte. Sie holte ihren Chef und der hat jeden einzelnen Schein zehn mal umgedreht und überprüft. Ich hab mich schon gefühlt wie ein Schwerverbrecher :D

Samstag, 23. Juni 2012

Abschied

Gestern war es soweit. Es hieß Abschied nehmen. Von den Leuten, mit denen ich die letzten 2 Wochen verbracht habe. Es war so ein toller Abend! Essen beim Italiener, Fußball gucken (Sieg!) im ersten Pub und Live-Musik im zweiten. Und das beste: Unsere "fancy dresses". Eine Mischung aus Fasching und Bad-Taste-Party. Es war herrlich wie alle aussahen. Die Bilder sind zu verrückt um sie im Blog zu veröffentlichen, sorry. Aber danke an all die lieben Leute mit denen ich gestern Abend feiern durfte. Ich werde euch vermissen und freue mich schon jetzt euch wieder zu sehen!

Wen ich auch vermissen werde, ist dieser kleine Kerl hier:


Mitch - Hund meiner Gastfamilie.


Der hat sich jedes Mal wie blöd gefreut, wenn wir heim kamen! Er hat uns immer begrüßt, rannte um uns herum und wedelte mit dem Schwanz. So ein niedlicher Hund!


Das war mein erster Post, den ich nicht vor Mitternacht geschafft habe. Ich hatte vorher leider kein Internet - passiert.

Freitag, 22. Juni 2012

Britisches II

Wir bekommen hier ja die Nachwirkungen des 60. Thronjubiläums der Queen mit. Sie haben ja alles mögliche zu diesem Anlass hergestellt. Tassen, Teller, Tücher uvm. Nu schaut mal hier:


Die m&m's-Jubiläums-Edition.


Die Briten sind schon verrückt :P Zum Glück haben's die in Wales nicht ganz so arg mit der Queen. Gestern habe ich auch in der Zeitung gelesen, dass die Briten es wirklich unmöglich finden, dass auf dem EU-Führerschein die EU-Flagge (in Großbritannien mit UK drauf) abgebildet ist und NICHT ihr geliebter Union Jack. Ganz großes Thema unter den Politikern hier gerade. Hach - welch große Probleme es doch in der Welt gibt!

Mir sind auch noch weitere Eigenarten der Briten aufgefallen. Wir waren hier schon ein paar mal essen. Und den Deutschen, wie den Spaniern ist aufgefallen, dass es hier so gut wie nie Servietten gibt. Und die in deutschen Küchen obligatorische Küchenrolle findet hier auch keinen Absatz.

Ein weiterer Unterschied zu Deutschen ist das "home sweet home". So sweet ist das gar nicht. Irgendwie legt man hier nicht so großen Wert darauf, dass alles ordentlich (ja typisch deutsch) und gemütlich ist. Das Heim ist eher nur zum Schlafen da. Sich darum kümmern? Nee, lieber leben!

Und die letzte Eigenheit bringt mich so langsam in Schwierigkeiten. Ich habe schon in Deutschland genügend Geld in Pfund umgetauscht, damit ich hier nichts abheben und Gebühren zahlen muss. Und damit die Geldbörse nicht zu fett wird habe ich natürlich gesagt, möglichst nicht so viele Scheine. Also gab es den Großteil in Fünfzigern. Tja, Pech gehabt! Es ist hier vollkommen unüblich mit 50-Pfund-Noten zu bezahlen, die nimmt keiner! Ich muss also wirklich dann bald zur Bank und die ganzen Scheine umtauschen. Eine der Lehrerinnen erklärte mir, dass wenn Briten solch einen Schein sehen, davon ausgehen, dass er gefälscht ist... Hey, ich bin doch aber vertrauenswürdig! ^^

Donnerstag, 21. Juni 2012

Conwy

Gestern war wieder unterrichtsfreier Tag und es ging auf nach Conwy. Es war fantastisch. Wir hatten eine wirklich interessante Tour durch Conwy Castle. Was damals schon so alles bei der Architektur beachtet wurde ist beeindruckend!


Hier der Blick vom höhsten Turm auf die Burg.


Und das Innere der Burg.


Cowny ist eine Hafenstadt.


UK + Hafenstadt = Fish & Chips essen natürlich!


Auf dem Rückweg sind wir durch Snowdonia gefahren - eine atemberaubende Landschaft.


Und endlich einen von denen erwischt!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Aquaeduct

Gestern habe wir uns das Aquädukt angeschaut. Im gestrigen Post hatte ich ja erzählt, dass wir die ganze Zeit zwischen Kanal und River Dee lang gelaufen sind. Das Aquädukt ist quasi der Punkt, an dem sich genau diese beiden kreuzen. Wir sind mit dem Bus hingefahren, haben uns dort umgesehen und sind dann die 4 Meilen den Kanal entlang zurück nach Llangollen gelaufen.


Durch die ganzen Kanäle, also auch über das Aquädukt, kann man mit Booten fahren.


Das Aquädukt führt über den River Dee, von dem ich schon im Chester-Post geschrieben hatte.


Blick von unten, 37 m hoch.


Das ist der Heimweg. Immer den Kanal entlang. Er führt genau am Haus unserer Gastfamilie entlang.


Hier sieht man Dinas Brân, wo wir am ersten Tag hin gewandert sind.


Und das ist noch einmal Llangollen vom Kanal aus gesehen.


Last but not least: Enten! Die sind echt frech hier :)

Dienstag, 19. Juni 2012

Horseshoe Falls

Gestern haben wir nach dem Unterricht nur einen kleinen Ausflug gemacht. Es ging zu den Horseshoe Falls. Leider war der Akku meiner Kamera leer. So konnte ich nur Bilder mit dem Handy machen. Ich hoffe diese hier reichen trotzdem um einen kleinen Eindruck zu bekommen.


Es ging immer linkst entlang des Kanals.


Und rechts entlang des River Dees.


Horseshoe = Hufeisen


Falls kann man das auch nicht richtig nennen, die paar cm!


Aber es hat sich trotzdem gelohnt. Einfach herrlich!


Montag, 18. Juni 2012

Liverpool bei Nacht

In Liverpool kann man nicht nur Sightseeing und Shopping betreiben, man kann hier auch ganz ordentlich feiern gehen. Am Wochenende hatte der jüngste unserer Gruppe, ein Spanier, Geburtstag, also waren alle in Feierlaune. Ich kann hier ein paar Bilder zeigen, weil wir am Tag darauf noch einmal in das Viertel gegangen sind um der "Beatles-Route" zu folgen - ein Weg durch das Viertel auf dem alle paar Meter irgendetwas zu sehen ist, das mit der Band zu tun hat. Nur haben wir dann die Karte verloren und sind nur so etwas durch die Gegend geschlendert. Hier nun die Bilder:


The Cavern Quarter - das Partyviertel.


Hier ging es los - im Cavern Club mit Live-Musik.


Vom zweiten Club habe ich kein richtiges Bild und keine Ahnung, wie er heißt - Ich habe nur an dem Abend ein Bild von der Deko gemacht. Ich liebe Bilder von Alphonse Mucha!


Ganz zum Schluss sind wir dann noch hier gelandet - Smokie Mo's.

Nun habe ich noch von zwei, drei Kuriositäten zu berichten. Wie schon erwähnt waren wir Sonntag Nachmittag wieder in dem Viertel. Da ging die Party tatsächlich schon wieder los! Einer der Klubs war brechend voll, es dröhnte laute Musik heraus und die Leute tranken und feierten wie am Abend zuvor - Sonntag Nachmittag!

Das zweite ist nicht wirklich kurios, eher bemerkenswert. Das Partyvolk beschränkt sich hier nicht wie bei uns auf ein gewisses Alter. JEDE Generation ist da unterwegs: Jugendliche, Erwachsene und die Omma - genial!

Und zuletzt etwas für mich wirklich Außergewöhnliches. Die Briten donnern sich zum ausgehen ja sowas von extrem auf. Also underdressed traut sich da keiner aus dem Haus. Im Gegenteil, die Hälfte der Leute geht in Kostümen (!) auf Party. Ganz ohne Anlass, wie Junggesellenabschied oder Karnevall - einfach so:


Und ja - es ist komisch zusammen mit einem Huhn und einem Hotdog auf der Tanzfläche zu stehen xD

Sonntag, 17. Juni 2012

Liverpool am Tag

Die erste Woche ist geschafft! Hinter mir liegen Anreisetag, Einführungstag, drei Unterrichtstage, ein Ausflug nach Chester und... das Wochenende! Die Spanier haben einen Ausflug nach Liverpool organisiert. Es waren zwei spannende, lustige, aber auch anstrengende Tage. Hier ein paar Sachen, die es so in Liverpool gibt:


Liverpool Cathedral - Ende 19. Jh.


Eingang zu Chinatown - soetwas muss es wohl in jeder großen Stadt geben.


Queen Victoria - noch 4 Jahre muss Queen Elisabeth durchhalten, dann hat sie ihren Rekord gebrochen.


Albert Docks - von hier aus ging es nach Amerika.


Liverpooler Version des London Eyes - ich bin aber nicht damit gefahren.


Die typische englische Architektur - und seht ihr es? Sogar Sonnenschein!


Möwen, Möwen, Möwen - sie sind überall und sie mögen Pizza und Pommes!


So, jetzt bin ich extra bis halb 12 auf geblieben um die Kette täglicher Posts nicht zu unterbrechen. Nun werde ich aber schlafen wie ein Stein - nachti!